Die Welt ist ein widerwärtiges Richtschwert.
Stete Tropfen der allgegenwärtigen Grausamkeit
zersetzen letzte Fetzen von Scham und Anstand,
deren Kern ursprünglich den Schutz der Mächtigen begehrt.
Während die Ohnmächtigen verkrampfen,
sich gegenseitig in den Schlamm schleudern,
denselben, dem einst ihre zellulären Ahnen entflohen,
bis sie im letzten Röcheln doch verdampfen.
Der Weg vom Baum über die Steppe in die Stadt
war ein schwerer Fehler, desgleichen sich,
unter den blutunterlaufenen Augen des debilen Henkers,
schon allzu oft vollzogen hat.
Trotzdem hechelt der gummiartig langgezogene Verstand
dem Traum des Durchbruchs, Überwindens hinterher,
wenn die Lösung der bohrenden Fragen, auf die es keine Antwort gibt,
darin besteht, sie nie gedacht zu haben.
