Wenn du die Nacht, stolz, fallen siehst
durch Winters eis’gen Kuss
dir jeder Tag zu viel erscheint
der Morgen grauen muss
Vergiss‘ nicht die zigtausend Schar
an deiner Seite steh’n
die Zeugen sind durch ihre Zeit
dass leben ist vergeh’n
In jedem Atem, jedem Schritt
schwingt Einzigartigkeit
unzähl’ge Welten nur erfahr’n
im Inner’n aufgereiht
Wenn von dem Funken etwas bleibt
der einst in uns entfacht
dann mag es Trost und Schaudern sein
wir war’n der Stein erwacht
