Wer will schon fundamentale Interaktion, gespielte Suche, gelebten Tanz mit dem nächsten ganzen Menschen wagen? Allzu schnell ist der verhüllte Abgrund zu spüren, der im Spann des Wimpernschlags dazu tendiert, die Welt vom übervollen Kopf auf den hüpfenden Fuß zu stellen. Der, so lehrt uns die Erfahrung, früher oder später sowieso einknicken wird.

Grauer Alltag zerrinnt geschwind unter den Fingern und offenbart schillernd farbige Schwärze. Deren ohrenbetäubendes Rauschen kann stets nur im Innern verhallen, muss es gar, bis schließlich die nächste Woge der Leere über das Tosen triumphiert und alles wieder so gleichförmig ekelhaft wird, wie es schon immer war.

Nichts gedeiht leichter als Gier und falscher Glanz. Sie übertünchen den maroden Moder des banalen Bösen, weil sich abwechselnd selbst Schönheit, Wahrheit und das Gute geflissentlich bücken. Bis, in Stücken, den letzten Fetzen Selbst auf dem geräuschvollen Ramschmarkt der ach so aufgeklärten Moderne klein gemahlen in bares Papier umzutauschen der Weisheit letzter Schluss erscheint.